Coinbase jubelt über einen Teilerfolg vor Gericht

„Coinbase“ ist eine Plattform mit Sitz in den USA auf der man zB. US-Dollar in Bitcoin wechseln kann.

Sie wurden geklagt dass sie alle Kundendaten herausgeben sollen weil die US-Behörden Steuerhinterziehung vermuten. „Coinbase“ ignorierte lange die Anfragen der US-Behörden und musste nun ein ganzes Jahr vor Gericht zittern und mit ihnen auch viele US-Bürger die auf „Coinbase“  in Bitcoins investierten/handelten oder erhielten. Grund dafür war, obwohl „Coinbase“ etwa 6 Millionen Nutzer hat, haben lediglich 1000 davon eine Steuererklärung abgegeben. Im Endeffekt muss „Coinbase“ nun Angaben über etwa 15.000 Nutzer den US-Behörden leisten, statt von allen.

Was ist Bitcoin? Teil 2

Teil2

Vielleicht habt ihr es ja mitbekommen in den letzten Tagen flog der Bitcoin über die 10.000$ Marke und ging sogar auf 11.500$ hinauf. Die Fernsehmedien, ORF, ARD, NTV und anderen sowie die Printmedien wie Handelsblatt, diePresse etc haben in den letzten 10 Tagen über Bitcoin berichtet. Sogenannte Finanzexperten gaben ihre Expertisen zu dem Thema ab, und nicht selten viel das Wort „Blase“ im Zusammenhang mit Bitcoin. Ein kurzes Wort zu den sogenannten Experten. Die Meisten reden nur Müll. Ja, leider ist es so. Ich hätte mir auch gewünscht das hier objektiv und sachlich berichtet wird was Bitcoin ist, aber dem ist nicht so. Im Endeffekt ist es sogar so das meine langjährig gelesene Zeitung einen schrecklichen Artikel über Bitcoin geschrieben hat der mich sehr über die ach so gelobte objektive Berichterstattung zum nachdenken gebracht hat. Zum Thema Bitcoin und Blase hat Christoph Kletzer in „diePresse“ (vom 23.11.2017) ein Gastkommentar geschrieben. Hier der Link dazu: https://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5326406/Gastkommentar_Bitcoin-ist-keine-Blase-Es-ist-ein-Big-Bang

Zurück zum Thema was ist eigentlich Bitcoin?

Ihr könnt euch Bitcoin so vorstellen wie jede andere Währung auch, mit dem Unterschied das sie rein digital existiert und ihr sie nicht in eurer Brieftasche wie Geldscheine haben könnt sondern sie in sogenannten „Wallets“ (engl. für Brieftasche) lagert. Es ist also Geld, digitales Geld um genauer zu sein. Die Kursschwankungen könnt ihr vielleicht mit Aktien vergleichen jedoch schüttet Bitcoin keine Dividende aus. Da Bitcoin erst seit 2009 existiert ist es glaube ich verständlich das er noch keinen stabilen Preis hat und er sich wie ein Kind noch im Wachstum befindet.

Wie beim Euro oder Dollar könnt ihr mit Bitcoin bezahlen, also euch einen neuen Fernseher kaufen, bei Amazon bestellen, Essen gehen etc. Es ist einfacher als es vielleicht auf den ersten Blick erscheint. Die erste „Hürde“, wenn man so will, ist Euros in Bitcoin zu wechseln. Dafür gibt es ein breites Angebot an Plattformen im Internet, alle mit Vor und Nachteilen was Wechselgebühren betrifft. Vielleicht kann sich ja noch der ein oder andere an die Zeit erinnern bevor es einen Euro gab. Da flog man in Urlaub und wechselte seine DM oder Schilling in die Landeswährung. Auch hier gab es die verschiedenen Wechselstuben die verschieden hohe Gebühren verrechneten. Die günstigste zu finden war ein absoluter Geheimtipp und eben nicht so einfach. Zum Thema Bitcoin kaufen kommt in kürze ein gesonderter Artikel.

Nun habt ihr Bitcoins und habt die Möglichkeit damit einzukaufen so wie mit Euros auch. Ihr könnt, wenn ihr eine Debitkarte habt, sogar am Bankomaten Geld (Euro) abheben oder eure Bitcoins in andere Start-ups (ICOs) investieren. Zudem kommt das Bitcoin die Einstiegswährung in die Kryptowelt ist. Das heißt das ihr alle anderen Kryptowährungen mit euren Bitcoins kaufen könnt. Auch Transaktionen von eurem Wallet zu einem anderen sind selbstverständlich möglich. Vorteil davon ist dass die Transaktion um einiges schneller ist als über den Bankweg. Es gibt sogar Menschen die sich ihr Gehalt in Bitcoins ausbezahlen lassen.

So und warum brauche ich dafür Bitcoin wenn ich doch mit dem Euro auch alles zahlen kann?

Die Unterschiede liegen auf der Hand.

Euro                                                                                 Bitcoin

  • Zentrale Währung                                                    Dezentrale Währung
  • inflationär unlimitierter Nachschub                deflationär Limitiert  
  • Nur in der EU als Zahlungsmittel                      weltweites Zahlungsmittel
  • Hohe Gebühren                                                         Niedrige Gebühren 
  • Bis zu 7 Tage außerhalb der EU                        Sofort weltweit
  • Regierungen kann Konten sperren                 Regierungen ohne Zugriff

Das soll nur kurz ein paar Punkte verdeutlichen. Im Endeffekt ist man seine eigene Bank und legt das Vertrauen nicht mehr in die Hände der Banker und Politiker, sondern übernimmt für sein Geld Selbst Verantwortung.

Im nächsten Teil widmen wir uns den möglichen Plattformen (Wechselstuben) in denen man Euro zu Bitcoin wechseln kann. Und beleuchten das „Wallet“ in dem dann die Bitcoins liegen, etwas näher.

Hier geht es zum Artikel Was ist eine „Wallet“?

Hier geht es zum Artikel Sicherheit bei Wallets

Monero gibt es auch noch…

Nach einer 2 Monatigen Zeitperiode stieg der Kurs von Monero bis auf die  180 Dollar – Marke.

Der Kurs ruhte noch im September auf rund 80 Dollar, bis er signifikant im November die 100 Dollar Marke durchbrach.Seitdem setzt er die Rally deutlich fort.  

Eine sehr grosse Rolle am Monero – Markt spielen Koreas Geschäftsentwicklungen.

Monero’s Markt Kapital liegt zurzeit bei über 2,4 Milliarden Dollar.

Bitcoin Achterbahn

Der Bitcoin hat seine Achterbahnfahrt am Donnerstag fortgesetzt.

Am Mittwochvormittag war der Preis auf kleineren Plattformen zeitweise über 11.000 Dollar für einen Bitcoin gesprungen. An der Spitze wurde ein Hoch von 11.400 Dollar markiert, ehe es im US-Handel wieder bis auf 9500 Dollar nach unten ging. Das bedeutet eine Schwankung von rund 2000 Dollar binnen weniger Stunden – solche Schwankungen innerhalb eines Tages sind bei der Digitalwährung jedoch nicht ungewöhnlich.

„Alles was hoch steigt, fällt um so schneller wieder runter – wenn die Zeit gekommen ist“

Hintergrund für den enormen Kursanstieg des Bitcoin ist die Erwartung, dass die renommierte US-Börse CME noch dieses Jahr einen Future auf Bitcoin auflegt.

Mit einem solchen Finanzprodukt würden Investoren einen leichteren Zugang zu der virtuellen Währung haben und sie können auf steigende oder fallende Kurse setzen.

 

Der bessere Bitcoin > Litecoin

Wissenswert ist zunächst, dass es den LITECOIN erst seit Oktober 2011 gibt und vom Bitcoin Code abstammt. Der Code ist Open Source und kann nach belieben verändert werden, genau so ist der LITECOIN entstanden.

Der LITECOIN ist etwa 4x schneller und arbeitet mit dem Skrypt Algorhytmus. Die Blockzeit liegt bei 2,5 Minuten, beim Bitcoin etwa 10 Minuten.

84 Millionen Coins sind das Maximum, so wie  beim Bitcoin die 21 Millionen Coins Grenze nicht überschritten werden kann.

LITECOIN ist nach wie vor unter den Top 5 und wird wie Silber am Kryptomarkt gehandelt. Auf die Entwicklung kann man gespannt sein…

 

 

Bitcoin über 10.000$

Es ist passiert!

Wir schreiben den 28.11.2017 und ein Bitcoin ist über 10.000 Dollar wert oder 8.500 Euro.

Während eingefleischte Fans und eigentlich die ganze Kryptogemeinde die letzten Wochen spekulierten wann es soweit sein wird, man beachte nur das wann nicht das ob wurde diskutiert, ist es nun früher als allgemein erwartet passiert. Wie so oft in der Vergangenheit schon hat der Bitcoin gezeigt, dass er sich nicht an Chartanalysen oder ähnliche Werkzeugen hält die ihn vielleicht erst nächstes Jahr oder Ende Dezember bei 10.000 $ gesehen hätten. Bitcoin geht sein eigenes Tempo und das zügig und steil bergauf. Viele denken sich es sei zu teuer um jetzt noch einzusteigen. Ja diesen Gedankengang wird wohl der eine oder andere haben der noch nicht eingestiegen ist bei Bitcoin. Im Endeffekt wissen wir natürlich nicht was die Zukunft bringt, aber seit der Geburt von BTC hat er jedes Jahr extrem zugelegt. Wenn man danach gehen mag dann ist wohl nächstes Jahr die 50.000$ Marke dran und wer weiß, vielleicht überrascht uns Bitcoin mit der 100.000$ Marke vor Weihnachten 2018. 😉

BTC Kurs

BBVA startet Blockchain Projekt mit „Wave“

Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) arbeitet mit dem Blockchain Unternehmen „Wave“ zusammen an einer Lösung für die Übermittlung von internationalen Transport und Handelsdaten. Das System wurde bereits getestet und es war damit möglich die Abfertigungszeiten von üblicherweise 7-10 Tagen, auf nur 2 1/2 Stunden herunter zu brechen.

Der erste Test wurde bei dem Verkauf von 25 Tonnen gefrorenen Thunfisch von Pinsa Congelados, of Maztlan, Mexico an „Frime“ ein Unternehmen aus Barcelona, Spanien durchgeführt. Normalerweise benötigt so eine Handelstransaktion Überprüfungen von dem im internationalen Handel üblichen „letter of credit“ also eine Reihe von Dokumente die manuell durchgecheckt und bestätigt werden müssen und so leicht ein paar Wochen vergehen können.

In dem Test war es möglich mit Hilfe der Blockchain Technologie den Ganzen bürokratischen Prozess in Kürze zu erledigen. Großer Vorteil bei der Blockchain Technologie ist die Unveränderbarkeit der Daten und das distributed Ledger, also dem dezentralen Register. Das System wird auch in anderen Logistikbereichen eingesetzt werden wo ein schnelles Validieren der Dokumente notwendig ist.

Jorge Zebadúa, BBVA Bancomer Corporate Banking and Governance Head of Strategy and Products. „Durch die Anwendung der Blockchain können wir für unsere internationale Handelsgeschäfte eine sichere digitale Umgebung schaffen, die die Grundlage für den globalen Außenhandel ist.“

BBVA

Wave

 

Diese Jobs sind gefragt…

Die Bitcoin-Fangemeinde wächst: Die Rekordrally der virtuellen Währung hat bewirkt, dass der Bitcoin auch bei einer breiten Bevölkerungsschicht zum Gesprächsthema wurde. Und mit diesem wachsenden Interesse entstehen auch immer mehr Arbeitsplätze in der Bitcoin-Branche.

Gesucht sind unter anderem Experten für Kryptographie. Diese Wissenschaft befasst sich überwiegend mit der Entwicklung von Informationssystemen, die sicher vor Manipulationsversuchen sind – wie eben die Blockchain-Technologie, die für Bitcoin-Transaktionen eingesetzt wird.

Daneben suchen Bitcoin-Unternehmen vor allem Entwickler, die sich mit Netzwerksicherheit oder Computersicherheit auskennen. Gefragte Fähigkeiten sind Funktionale Programmierung sowie Programmiersprachen wie Scale oder Go.

Aber nicht nur IT-Experten haben Chancen auf eine Stelle bei einem Bitcoin-Unternehmen. Denn wie jeder anderer Arbeitgeber auch, bieten auch Unternehmen, die mit Blockchain und Kryptowährungen Geld verdienen, Stellen in den Bereichen Marketing, Kommunikation etc. an.

Quelle: finanzen.net

Energie AG akzeptiert Bitcoin

Bis man die Stromrechnung mit der Kryptowährung Bitcoin zahlen kann, wird es noch dauern. Aber die Energie AG ermöglicht es, beim Produkt „containerdienst24.at“ der Energie-AG-Tochter Umwelt Service GmbH mit Bitcoin zu zahlen.

„Wir fangen klein an, aber wir wollen das Bezahlen mit Bitcoin sukzessive ausrollen“, sagt Energie-AG-Finanzvorstand Andreas Kolar im Gespräch. Das Bezahlen mit Kryptowährungen – es gibt nicht nur Bitcoin – sei eine Entwicklung, bei der die Energie AG unbedingt von Anfang an mit dabei sein wolle. Kolar ist überzeugt, dass diese Währungen schnell an Bedeutung gewinnen werden.

Das Bezahlen mit diesen virtuellen Währungen sei Teil der digitalen Strategie der Energie AG. Das Produkt „containerdienst24.at“ sei ein komplett digitales. Deshalb sei es naheliegend gewesen, dieses Produkt um diese Bezahlfunktion zu erweitern.

Wann es für die rund 500.000 Stromkunden so weit sein könnte, dass sie ihre Rechnung mit Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung begleichen können, wagt Kolar keine Prognose. „Hier spielen auch Vorschriften und Regularien eine Rolle. Da ist noch einiges zu klären“, sagt Kolar.

 

Quelle: nachtichten.at

Was die OeNb über Bitcoin sagt…

Sind virtuelle Währungen wie Bitcoin eine Alternative zu klassischen Währungen wie dem Euro?

Die OeNB sieht Bitcoins in Österreich aktuell als ein Nischenphänomen. Bitcoins sind keine Währung, sondern ein Spekulationsobjekt. Sie unterliegen keiner Aufsicht. Wie andere Notenbanken und Finanzmarktaufseher warnt die OeNB vor den damit verbundenen sehr großen Risiken.

Bitcoin startete 2009 als privates Projekt für eine virtuelle Währung und ein Zahlungsverkehrssystem, um bestehenden Systemen Konkurrenz zu machen. Der Betrieb beruht auf dezentraler Verwaltung durch Freiwillige basierend auf einer Software zur Regelung der Interaktionen. Es handelt sich dabei um eine technische Plattform zum Austausch kryptografischer Schlüssel. Der Bitcoin kann aufgrund seiner Merkmale (strikte Mengenbegrenzung, keine stabilisierende Zentralinstanz) zentrale Geldeigenschaften nicht erfüllen. Seine Verwendung als Zahlungsverkehrsnetzwerk setzt die Nutzerinnen und Nutzer beträchtlichen Risiken aus: So ist der Wert von Bitcoins in offizieller Währung starken Schwankungen ausgesetzt. Dienstleistungsunternehmen, die Funktionen wie elektronische Geldbörsen, Umtausch in andere Währungen etc. anbieten, unterliegen derzeit in der Regel nicht oder nur ansatzweise einer Regulierung oder Aufsicht. Folglich ist die Sicherheit der technischen Plattformen nicht garantiert, und es kam im Zusammenhang mit Bitcoins in der Vergangenheit wiederholt zu Unregelmäßigkeiten, Diebstahl oder Insolvenz. Bitcoins werden bislang weder vom E-Geld-Gesetz noch vom Zahlungsdienstegesetz erfasst.

Bitcoin wird hauptsächlich als spekulatives Anlageobjekt genutzt. Aufgrund des zunehmenden öffentlichen Interesses, gab es vermehrt warnende Stellungnahmen einschlägiger Institutionen und Behörden wie etwa der OeNB und anderer Notenbanken des Euroraums sowie der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA). Letztere warnte, dass Bitcoins weder der Regulierung noch Aufsicht der FMA unterlägen. Geschäftsmodelle, die Bitcoins zum Gegenstand haben, können jedoch eine Konzessionspflicht nach einer der FMA zum Vollzug zugewiesenen Rechtsvorschriften auslösen.

 

Quelle: Österreichische Nationalbank