Was ist ein ICO? Teil 2

Wie schon in den zwei vorangegangenen Artikel zu diesem Thema beschrieben (Was ist ein ICO? und Do your own research) ist es unerlässlich sich nicht blenden zu lassen von anderen Usern oder irgendwelchen Versprechungen.

Ein gutes Beispiel dafür ist „Bitconnect“. Noch bevor ich selbst darauf stieß habe ich negative Meldungen über „Bitconnect“ gelesen. So gesehen hatte ich wenig Interesse mehr darüber zu erfahren. Vor einem Monat schreib mich ein User auf Facebook an und meinte ich soll doch „Bitconnect“ joinen ich und er würden davon nur profitieren. Als ich ihn darauf Ansprach das es sich dabei um einen „Scam“, also Betrugsystem, handelt, wollte er mir mit fadenscheinigen Argumente beweisen das dem nicht so sei und die Leute die das verbreiten nur neidisch sind auf den Erfolg von „Bitconnect“. Eigentlich wollte ich ihm empfehlen auszusteigen so lange es noch geht. Doch hörte er nicht auf seiner Linie treu zu bleiben. Ich legte also die Konversation auf Eis und ignorierte seine weiteren Meldungen die immer kreativer wurden. Vielleicht habt ihr es ja selbst schon mitbekommen aber der Bitconnect Scam ist aufgeflogen.

Die Kryptoszene überschlägt sich mit Kommentaren wie: „I told you so!“, „Ich hab es euch ja gesagt!“. Das Mitleid der Community hält sich hier sehr in Grenzen.

Ich will jetzt garnicht so sehr darauf eingehen was „Bitconnect“ war bzw. noch ist, da es witziger weise immer noch handelbar ist, sonder vielmehr nochmals ganz ausdrücklich darauf hinweisen:

„Do your own Research!“

Egal wer euch von der Seite anredet und vom großen nächsten Coin erzählt, das alles nimmt euch nicht die Arbeit ab selbst zu lesen und nachzudenken. Es gibt enorm viele Coins und 2018 auch noch viele viele ICOs in die ihr investieren könnt. Nicht jeder dieser Coins ist ein „Scam“, aber manche werden es sein.

Lest euch nochmal den Artikel:  Do your own research durch, wenn ihr unsicher seid.

Und denkt immer daran,

Welche Idee steckt hinter dem Coin? (Whitepaper)

Braucht die Idee, die Blockchain Technologie?

Das war 2017, Hallo 2018

Hallo an alle Krypto-Freunde und die, die es noch werden wollen.

2017 war ein Rekord Jahr für alle Kryptowährungen, Prognosen würden übertroffen, neue Verträge und Partnerschaften wurden eingegangen. Der Ausblick auf 2018 sieht gut aus wenn auch, so wie letztes Jahr schon, es schwierig ist fundierte Prognosen abzugeben. Aus diesem Grund distanzieren wir und von dem großen Rätselraten wieviel welcher Coin dieses Jahr wohl machen wird. Wir halten einmal fest dass Bitcoin die 20.000$ im Dezember erreicht hat und seitdem eine Korrekturfahrt hinlegt. Wenn ihr euch die Charts (Kursverläufe) der verschiedenen Coin anseht werdet ihr feststellen das ein Plus von 1000% keine Seltenheit ist sondern eher die Regel. Wie schon in einem anderen Artikel erwähnt befindet sich die Welt oder besser gesagt der Markt der Kryptowährungen noch im Wachstumsstadium. Die Auflage von Bitcoin-Futures in den USA hat sicher auch seinen Teil dazu beigetragen das BTC schwächelte, aber sicher auch das rasante Wachstum der letzten 3 Monate im Jahr 2017 und die, für Kryptowährungen, langsame Transaktion verbunden mit hohen Gebühren habe ihr übriges getan. Die Herausforderer von Bitcoin, allen voran „Roger Ver´s“ Bitcoin Cash, sowie Dash, konnten ebenfalls neue Kurshöhen erklimmen und sie zum Teil auch behaupten. Litecoin knackte erstmals die 300$ Marke, LTC-Gründer Charlie Lee verlautbarte auf „Twitter“ dass er all seine LTCs verkauft hat was dem Kurs von LTC ein Minus von um die 30% bescherte. Die Zukunft von LTC hängt im großen Maße vom Vertrauen der Menschen ab. Schnelle Transaktionen auf der Blockchain mit vergleichbar niedriger Mining Fee sind gute Argumente, sowie ist LTC mittlerweile bei vielen Börse als Währung implementiert um auch in andere Coins tauschen zu können. Der teurere und langsamerer Weg über Bitcoin wird somit immer mehr überflüssig. Ethereum hat seinerseits auch einen neuen Rekord eingestellt. Mit über 800$ verdoppelte sich ETH gegen Ende 2017 noch einmal und steht zur Zeit sogar bei 900$. „Vitalik Buterin“, Gründer und CEO von Ethereum, die mittlerweile auf Platz 3 der Kryptowährungen liegen, meinte in einem Post auf Twitter im Dezember 2017 sinngemäß:“Wenn die Menschen nicht endlich aufhören die ganze Zeit davon zu träumen mit Kryptowährungen, Euro oder -Dollarmillionäre zu werden, dann schaltet er Ethereum ab und zieht sich aus der Szene zurück. Sinn ist die Unabhängigkeit von genau diesen Währungen zu erreichen.“

Schon vor seinem Posting ist im November und Dezember auf verschiednen Plattformen über dieses Thema diskutiert worden. Ich selbst habe dazu ein ähnliches Posting wie „Vitalik“ geschrieben, nur ohne Rücktrittsambitionen, :-). Die Reaktionen waren gut 50:50. Manche meinte sie hätten Rechnungen zu zahlen oder was ihr mir einbilde zu bestimmen was sie mit ihrem Geld machen. Ich bestimme sicher gar nichts derartiges. Und Rechnungen haben wir alle zu zahlen. „Vitalik Buterin“ gehört sicher zu den intelligentestes Menschen in der Krypto-Szene und spricht hier etwas sehr wichtiges und essentielles an.  Immerhin haben wir mithilfe der Kryptowährungen egal ob es jetzt BTC, LTC, Dash, ETH oder eine andere ist, die Möglichkeit völlige Unabhängigkeit zu erlangen, was jedoch uns alle zu mehr Verantwortung zwingt. Verantwortung über seine eigenen Daten und Finanzen. Es liegt in unserer Hand.

Einige neue Coins sind im kommen für 2018,

Nach etwas Verspätung konnten über 400.000 User die beim ICO „Electroneum“ mitgemacht hatten in ihre Online Wallets einsteigen. Wer beim ICO mitgemacht hat, hat inzwischen seine Investition Verzehnfacht und es wird „ETN“ eine großes Jahr prognostiziert, Stichwort „mobile mining“. Zur Zeit handelbar auf „Cryptopia“, eine Neuseeländische Börse.

Auch über „Reddcoin“ (Cryptopia, Bittrex) war einiges zu lesen und auch hier wird für 2018 eine großer Zugewinn erwartet sowie auch für „TRON“ (Binance) die neben dem coolen Namen auch ein sehr profundes Team haben. Es ist sicher nicht falsch sich dir einen oder anderen genauer anzusehen. Ein Coin der die Krypto-Szene ein wenig spaltet ist „Ripple“ XRP, der Coin hat sich Ende des Jahres 2017 richtig gemausert und ist in die Top 5 aufgestiegen. Ein Coin der mit Banken in Verbindung gebracht wird und hier offensichtlich viel Feuer für eine Diskussion findet.

Ein Blick ins „Whitepaper“ bringt Klarheit über die Ziele und das Potenzial des jeweiligen Coins.

Wir von der „Kryptopresse“ wünschen Euch ALLEN ein FROHES JAHR 2018!!!

 

https://coinmarketcap.com

Wallet Anbieter

Es gibt eine riesige Anzahl an Wallet Anbieter. So gut wie jeder Coin hat auch eine passende Wallet um ihn zu lagern und/oder zu halten. Da es aber mühsam werden kann für jeden Coin eine eigene Wallet zu halten samt Passwörter und Private Keys gibt es Wallets die mehr als nur zb Bitcoin lagern können. Da die Auswahl wie schon erwähnt riesig ist bitte ich um Nachsicht das wir hier nur einige, populäre, anführen. Wir sind aber offen für Vorschläge und werden diese Liste hier auch von Zeit zu Zeit updaten.

 

Electrum

Ist ein Desktop-Wallet dass jedoch alle Farben spielt. Ist also auch möglich ein Paper-Wallet zu erstellen sowie ein Hardware-Wallet und ist auch als „light“-Version verfügbar sodass man nicht die ganze Blockchain synchronisieren muss. Weiters eignet es sich auch um einzelne Transaktionen von anderen Wallets zu signieren, also damit die Echtheit zu bestätigen dass man die Transaktion durchgeführt hat. Kann dann interessant werden wenn man zB an einem ICO teilgenommen hat. Manche nennen Electrum old-school weil es nicht so Nutzerfreundlich ist wie andere Wallets, aber das entscheidet am besten jeder für sich.

 

BitGo

Ist recht beliebt wenn zu den Online(Web)-Wallets kommt. Ist sehr benutzerfreundlich, hat mehrere Unterwallets, eigene Private Keys und weitere Verschlüsselungen, wählbare Gebühren für Transaktionen. Zählt zu den sicheren Online-Wallets.

 

Green Adress

Reiht sich mit BitGo in die Online(Web)-Wallets ein. Großer Sicherheitsaspekt mit 2FA und einer „Watch“-Funktion, also lediglich das Abfragen des Kontostandes. Speichern keine Keys von ihren Usern.

 

Jaxx

Sowohl als Desktop als auch als Mobile-Wallet erhältlich. Kein Registrieren, sehr einfache Handhabung, Private Keys, Backup-Phrase, PIN für Transaktionen. Große Anzahl an Coins, leider natürlich nicht alle. Paperwallet Funktion. Desktop und Mobile synchronisieren sich automatisch, manchmal gibt es kleine Verzögerungen, aber in der Regel läuft es gut. Großer Pluspunkt ist das Jaxx Shapeshift hat. Das bedeutet ihr könnt die verschiednen Coins die Jaxx unterstützt direkt in der Wallet umtauschen. Zb Bitcoin zu Litecoin. Das ganze ist zwar nicht gratis deswegen, aber es geht in der Regel schneller und ist viel unkomplizierter als Bitcoin auf eine Exchange zu schicken und dort zu Litecoin zu wechseln und wieder zurück auf Jaxx zu schicken. Zudem erspart man sich doch eine Menge an Gebühren mit Shapeshift.

 

MEW – MyEtherWallet

Die Mutter der Online(Web)-Wallets. Früher oder später hat man einen Account auf MEW. Im Grunde gedacht für Ethereum, aber man kann ALLE ERC20 Token/Coins auf der Wallet halten, senden und empfangen. Großes Augenmerk auf die Eingabe der richtigen Homepage-Adresse da es viele falsche MEW-Seiten gibt. Private Keys und Verschlüsselungen. Um die ERC20 Token/Coins auch verschicken zu können sind ein paar Euro in ETH notwendig für die Transaktionsgebühren. 5-10€ reichen da völlig aus da die Transaktionen nicht teuer sind.

 

Die Liste wird laufend ergänzt.

 

Ihr wisst noch gar nicht was eine „Wallet“ sein soll? Hier gehts zum Artikel Was ist eine „Wallet“?

Sicherheit bei Wallets

Nachdem ihr einen groben Überblick über die verschiedenen Arten von Wallets bekommen habt, widmen wir uns hier ein paar Begriffen Rund um das Thema Wallets und Sicherheit.

Unabhängig davon welche Wallet ihr bevorzugt, dass wichtigste ist das ihr den Private Key habt. Denn das ist der Schlüssel um Transaktionen zu tätigen. In der Regel habt ihr immer einen Public Key, also sowas wie eure Kontonummer wohin man euch Coins schicken kann, die dürft ihr gerne öffentlich posten, und einen Private Key, der wiederum sowas wie euren PIN darstellt um an eure Coins zukommen und sie zu transferieren, der gehört besser gehütet als eurer Augapfel. Zusätzlich dazu gibt es manchmal die Möglichkeit entweder einen PIN zu setzen der dazu dient doppelt abzusichern bevor eine Transaktion von eurer Wallet durchgeht und/oder eine 2-Faktor Authentifizierung, kurz 2FA. Die 2FA hört sich nur kompliziert an, ist aber ganz einfach und wird eher bei Exchanges angeboten also Online (Web)-Wallets. Ihr ladet euch zb. Google Authenticator im Apps Store oder Google Play Store auf eurer Smartphone. Wenn ihr die App dann öffnet werdet ihr sehen das es ganz harmlos ist. Ihr klickt einfach auf +, für neu hinzufügen und dann auf Barcode scannen. Mit eurer Kamera scannt ihr dann den angezeigten Barcode. Jetzt steht zB „Bittrex“ für die Plattform und darüber eine 6-Stellige Zahl die „nur“ ein paar Sekunden gültig ist, nach Ablauf der Sekunden generiert sich immer automatisch eine neue 6-Stellige Zahl. Für den Fall das ihr eurer Smartphone verlieren solltet oder es gar gestohlen wird, immer wenn ihr eine 2FA einrichtet wird euch ein „Private Key“ für die 2FA angezeigt. Den solltet ihr euch aufschreiben und für den Fall der Fälle sicher verwahren.

Manche Wallet wie zb „Jaxx“ bieten auch noch eine „Backup-Phrase“ an, dies dient dazu falls ihr einmal auf eurer Wallet zugreifen wollt aber euren Laptop nicht gerade dabei habt oder sogar das Wallet gelöscht habt, dass ihr euch einfach Jaxx runterladet und mit dem eingeben der Backup-Phrase ihr wieder Zugriff auf euer Wallet erhält. Ihr seid also eure eigene Bank mit euren eigenen Keys. Bis auf den Public Key müsst ihr stets darauf bedacht haben die anderen PINs, Private Key, Backup-Phrase zu sichern. Wenn ihr sie in eine Textdatei kopiert und auf eurem PC oder Laptop speichert liefert ihr euch dem Risiko aus das wenn euer Gerät gehackt wird, diejenigen dann auch all eure Passwörter haben und somit eure Geld weg ist. Ihr seht also, Eigenverantwortung und ein wenig Wissenserweiterung bezgl. Sicherheit der eigenen Daten ist hier gefragt. Am Besten ist es ihr schreibt euch alles auf und/oder druckt es aus. Um schon vom Anfang an keine Lücke zuzulassen empfehle ich daher eine Textdatei zu schreiben mit all den Infos und sie dann nicht am Gerät selbst sondern auf einen USB-Stick direkt abzuspeichern und dann im offline Modus auszudrucken und die Datei dann zu löschen. Somit habt ihr alles was ihr braucht auf Papier gebracht. Virtuell kann euch jetzt keiner mehr was anhaben. Das ganze am besten an einem sicheren Ort lagern. Ganz ähnlich läuft es ab wenn ihr ein Paperwallet erstellt, nur hier sichert ihr einfach eure Keys von eurem Online-Wallet oder Desktop-Wallet und beim Paper-Wallet schickt er die Coins an euren Public Key und mit dem Private Key könnt ihr wieder darauf zugreifen und sie transferieren wenn ihr wollt.

Eine Sache noch, es ist sicher nicht ganz falsch eine E-Mail-Adresse rein für eure Krypto-Käufe etc zu haben. Wählt einen Anbieter, richtet eurer Konto ein und verwendet ausschließlich diese E-Mail-Adresse für alles was mit Krypto zu tun hat. Das Passwort für das E-Mail-Konto sollte sehr stark sein und nichts mit euch persönlich zu tun haben. Also nicht der Name eurer Katze2018, sondern sollte aus Groß und -Kleinbuchstaben sowie Zahlen und am besten auch noch Sonderzeichen bestehen. Viele verwenden da zb LastPass oder ähnliche Programme in denen alle Passwörter gespeichert sind und/oder sogar erstellt werden. Könnt ihr machen, aber auf Nummer sicher geht ihr wenn ihr sie aufschreibt und sie nicht irgendwo zusätzlich gespeichert liegen. Aber das ist sicher eine Geschmacksfrage. Das gilt natürlich auch für die Auswahl von Passwörter für Exchanges. Was sind Exchanges?

Keine Sorge, mehr dazu im nächsten Artikel!

 

Wichtige Begriffe:

Public Key – Einzahlungsadresse, sowie Kontonummer, darf geteilt werden, gibt es auch als QR-Code zum scannen.

Private Key – Zugriff und Auszahlungsschlüssel – NIE, wirklich NIE und niemanden teilen!

PIN – Kennt ihr schon von eurer Bankkarte oder ähnlichem.

Backup-Phrase (Seed) – Eine Reihe von Wörtern die ihr euch notiert um eurer Wallet wiederherstellen zu können.

2FA – 2-Faktor-Autentifizierung, eine doppelt hält besser Sicherheitslösung, über das Smartphone installieren, scannen, code eingeben bei jedem log-in und Überweisung. Idealerweise habt ihr einen Backup-Code von der 2FA um bei Verlust des Handys keine Probleme zu haben.

 

Hier gehts zu dem Artikel Wallet Anbieter

Was ist eine „Wallet“?

Eine Wallet ist nichts anderes als der Ort an dem man seine Coins lagert. Also ähnlich wie einer Geldtasche in der man sein Bargeld aufbewahrt.

Viele Plattformen bieten eine Wallet an für die Coins, zb. Bitcoin, die man gekauft hat. Man kann diese dann dort liegen lassen für eventuelle weitere Käufe oder Wechsel, oder man kann sie auf ein anderes Wallet schicken. In den meisten Fälle ist dies unkompliziert, jedoch gibt es für jede Transaktion, so wie auch in der bekannten Welt der Börsen und Banken, Gebühren. Diese Gebühren variieren je nach Coin und Plattform. Aber dazu in einem gesonderten Artikel mehr.

Wir widmen uns jetzt den verschiedenen Arten von Wallets und ihren Vor und -Nachteilen. Bezüglich Sicherheit bei Wallets gibt es einen separaten Artikel.

 

Desktop-Wallet

Ist eine Wallet die ihr direkt auf euren Rechner ladet und die mit der Blockchain synchronisiert ist.

Die Synchronisation kann schon mal eine Zeit dauern nachdem ersten öffnen, danach läuft es für gewöhnlich reibungslos. Es gibt hier auch Light-Versionen ohne Synchronisationen zB bei Electrum. Aber auch zu erwähnen ist Jaxx das ganz ohne Synchronisation auskommt und sowohl für Desktop als auch für Mobile Wallets anbietet.

 

Mobile-Wallet

Wie schon der Name vermutet lässt sind es Wallets die ihr auf eurem Smartphone überall mit dabei haben könnt. Großer Vorteil davon ist das ihr unterwegs überall da mit euren Coins auch zahlen könnt wo diese akzeptiert werden und/oder ihr mal schnell ein paar Coins an einem Freund oder einer Freundin schicken könnt. Oftmals ist es bei den Mobile Wallets so das ihr nicht die Private Keys haltet. Hinzukommt das euer Smartphone jetzt mehr Wert ist als vorher. Wenn ihr es verliert oder es gestohlen wird und ihr euer Wallet nicht genügend gesichert habt könnt ihr davon ausgehen das ihr eure Coins los seid.

 

Online(Web)-Wallet

Ist eine Wallet die ihr direkt im Internet anwählt. Das heißt ihr habt einen Account bei einem Drittanbieter und haltet dort eure Coins. Vorteil ist sicher das ihr einen Support habt bei Problemen, Nachteil, leider sehr großer Nachteil, ihr habt meistens eure Private Keys nicht, sonder die Plattform verwaltet alles. Also müsst ihr der Plattform vertrauen. Es gibt aber auch Online-Wallets die auch die Private Keys parat haben für euch, diese sind sicherer und eher zu benutzen.

 

Hardware-Wallet

Der Private Key ist in der Offline Hardware gespeichert und kann nicht aus dem Hardware-Wallet kopiert werden. Damit können Transaktionen ohne Internetverbindung erstellt (signiert) werden. Zusätzlich sind sie manuell abgesichert mit einem Knopf den man betätigen muss, um eine Transaktion auszulösen. Eignen sich sehr gut zum langen aufbewahren von Coins, setzen jedoch ein wenig Technikaffinität voraus und erfordern den Kauf von der Hardware. Meistens sind sie ähnlich groß wie USB-Sticks und mit einer USB-Schnittstelle zum verbinden. Anfänger rate ich zu einer gründlichen Recherche bezgl. der richtigen Handhabung. Es gibt da ein paar gute Tutorials auf Youtube. Ein sehr beliebter Wallet-Stick ist der Ledger Nano S.

 

Paper(Offline)-Wallet

Die für mich persönlich beste Lösung für das langfristige halten von Coins. Man generiert ein Paperwallet und erhält meistens ein pdf mit einem Private Key und einem Public Key sowie einen QR-Code. Die Datei druckt man dann aus. Vorteil ist sicher die langfristige Sicherheit sowie das man keine Anschaffungskosten hat wie bei einem Hardware-Wallet. Nachteil ist das man für jeden Coin ein eigenes Paper-Wallet erstellen muss und das Papier nunmal verbrennen kann, verloren gehen kann etc. Ihr solltet also genau überlegen wo ihr das wertvolle Stück Papier lagert. Denkt euch einfach wo würdet ihr einen 1Millionen Euro Schein aufbewahren. Ein kleiner Tipp, eine Folierung hilft einmal gegen Wasserschäden und ausbleichen.

Hier gehts zu dem Artikel Sicherheit bei Wallets

Hier gehts zu dem Artikel Wallet Anbieter

Bitcoin geht auf die 20.000$ Marke

Nachdem durchbrechen der 10.000$ und auch Euro-Marke liegt ein neuer Meilenstein vor uns. Die 20.000$ Grenze wird angepeilt. Auf manchen Exchange-Plattformen ist sie sogar schon erreicht worden (Bithumb, Korbit, Coinnest).

Auf „Bitfinex“ steht Bitcoin im Moment (16.12.2017) noch auf 19.142$ sowie auch auf „Bittrex“, „Poloniex“ und „Binance“ auch. Lediglich „Kraken“ gibt ihn noch günstiger her mit 18.707$.

Es ist zu erwarten das Bitcoin noch vor Weihnachten auf allen Börsen die 20.000$ Marke sprengen wird. Womit Bitcoin das Jahr 2017 fulminant abschließen würde bzw. wird. Wie lange es dauert das auch die 20.000€ Marke überschritten wird steht natürlich in den Sternen, aber all zu lange wird das auch nicht auf sich warten lassen wenn man sich den Verlauf von Bitcoin zu Gemüte führt. Zur Zeit steht Bitcoin bei „Bitfinex“ auf 16.282€ und bei „Bithumb“ sogar auf 17.126€.

Bitcoin

 

Coinbase jubelt über einen Teilerfolg vor Gericht

„Coinbase“ ist eine Plattform mit Sitz in den USA auf der man zB. US-Dollar in Bitcoin wechseln kann.

Sie wurden geklagt dass sie alle Kundendaten herausgeben sollen weil die US-Behörden Steuerhinterziehung vermuten. „Coinbase“ ignorierte lange die Anfragen der US-Behörden und musste nun ein ganzes Jahr vor Gericht zittern und mit ihnen auch viele US-Bürger die auf „Coinbase“  in Bitcoins investierten/handelten oder erhielten. Grund dafür war, obwohl „Coinbase“ etwa 6 Millionen Nutzer hat, haben lediglich 1000 davon eine Steuererklärung abgegeben. Im Endeffekt muss „Coinbase“ nun Angaben über etwa 15.000 Nutzer den US-Behörden leisten, statt von allen.

Was ist Bitcoin? Teil 2

Teil2

Vielleicht habt ihr es ja mitbekommen in den letzten Tagen flog der Bitcoin über die 10.000$ Marke und ging sogar auf 11.500$ hinauf. Die Fernsehmedien, ORF, ARD, NTV und anderen sowie die Printmedien wie Handelsblatt, diePresse etc haben in den letzten 10 Tagen über Bitcoin berichtet. Sogenannte Finanzexperten gaben ihre Expertisen zu dem Thema ab, und nicht selten viel das Wort „Blase“ im Zusammenhang mit Bitcoin. Ein kurzes Wort zu den sogenannten Experten. Die Meisten reden nur Müll. Ja, leider ist es so. Ich hätte mir auch gewünscht das hier objektiv und sachlich berichtet wird was Bitcoin ist, aber dem ist nicht so. Im Endeffekt ist es sogar so das meine langjährig gelesene Zeitung einen schrecklichen Artikel über Bitcoin geschrieben hat der mich sehr über die ach so gelobte objektive Berichterstattung zum nachdenken gebracht hat. Zum Thema Bitcoin und Blase hat Christoph Kletzer in „diePresse“ (vom 23.11.2017) ein Gastkommentar geschrieben. Hier der Link dazu: https://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5326406/Gastkommentar_Bitcoin-ist-keine-Blase-Es-ist-ein-Big-Bang

Zurück zum Thema was ist eigentlich Bitcoin?

Ihr könnt euch Bitcoin so vorstellen wie jede andere Währung auch, mit dem Unterschied das sie rein digital existiert und ihr sie nicht in eurer Brieftasche wie Geldscheine haben könnt sondern sie in sogenannten „Wallets“ (engl. für Brieftasche) lagert. Es ist also Geld, digitales Geld um genauer zu sein. Die Kursschwankungen könnt ihr vielleicht mit Aktien vergleichen jedoch schüttet Bitcoin keine Dividende aus. Da Bitcoin erst seit 2009 existiert ist es glaube ich verständlich das er noch keinen stabilen Preis hat und er sich wie ein Kind noch im Wachstum befindet.

Wie beim Euro oder Dollar könnt ihr mit Bitcoin bezahlen, also euch einen neuen Fernseher kaufen, bei Amazon bestellen, Essen gehen etc. Es ist einfacher als es vielleicht auf den ersten Blick erscheint. Die erste „Hürde“, wenn man so will, ist Euros in Bitcoin zu wechseln. Dafür gibt es ein breites Angebot an Plattformen im Internet, alle mit Vor und Nachteilen was Wechselgebühren betrifft. Vielleicht kann sich ja noch der ein oder andere an die Zeit erinnern bevor es einen Euro gab. Da flog man in Urlaub und wechselte seine DM oder Schilling in die Landeswährung. Auch hier gab es die verschiedenen Wechselstuben die verschieden hohe Gebühren verrechneten. Die günstigste zu finden war ein absoluter Geheimtipp und eben nicht so einfach. Zum Thema Bitcoin kaufen kommt in kürze ein gesonderter Artikel.

Nun habt ihr Bitcoins und habt die Möglichkeit damit einzukaufen so wie mit Euros auch. Ihr könnt, wenn ihr eine Debitkarte habt, sogar am Bankomaten Geld (Euro) abheben oder eure Bitcoins in andere Start-ups (ICOs) investieren. Zudem kommt das Bitcoin die Einstiegswährung in die Kryptowelt ist. Das heißt das ihr alle anderen Kryptowährungen mit euren Bitcoins kaufen könnt. Auch Transaktionen von eurem Wallet zu einem anderen sind selbstverständlich möglich. Vorteil davon ist dass die Transaktion um einiges schneller ist als über den Bankweg. Es gibt sogar Menschen die sich ihr Gehalt in Bitcoins ausbezahlen lassen.

So und warum brauche ich dafür Bitcoin wenn ich doch mit dem Euro auch alles zahlen kann?

Die Unterschiede liegen auf der Hand.

Euro                                                                                 Bitcoin

  • Zentrale Währung                                                    Dezentrale Währung
  • inflationär unlimitierter Nachschub                deflationär Limitiert  
  • Nur in der EU als Zahlungsmittel                      weltweites Zahlungsmittel
  • Hohe Gebühren                                                         Niedrige Gebühren 
  • Bis zu 7 Tage außerhalb der EU                        Sofort weltweit
  • Regierungen kann Konten sperren                 Regierungen ohne Zugriff

Das soll nur kurz ein paar Punkte verdeutlichen. Im Endeffekt ist man seine eigene Bank und legt das Vertrauen nicht mehr in die Hände der Banker und Politiker, sondern übernimmt für sein Geld Selbst Verantwortung.

Im nächsten Teil widmen wir uns den möglichen Plattformen (Wechselstuben) in denen man Euro zu Bitcoin wechseln kann. Und beleuchten das „Wallet“ in dem dann die Bitcoins liegen, etwas näher.

Hier geht es zum Artikel Was ist eine „Wallet“?

Hier geht es zum Artikel Sicherheit bei Wallets

Bitcoin über 10.000$

Es ist passiert!

Wir schreiben den 28.11.2017 und ein Bitcoin ist über 10.000 Dollar wert oder 8.500 Euro.

Während eingefleischte Fans und eigentlich die ganze Kryptogemeinde die letzten Wochen spekulierten wann es soweit sein wird, man beachte nur das wann nicht das ob wurde diskutiert, ist es nun früher als allgemein erwartet passiert. Wie so oft in der Vergangenheit schon hat der Bitcoin gezeigt, dass er sich nicht an Chartanalysen oder ähnliche Werkzeugen hält die ihn vielleicht erst nächstes Jahr oder Ende Dezember bei 10.000 $ gesehen hätten. Bitcoin geht sein eigenes Tempo und das zügig und steil bergauf. Viele denken sich es sei zu teuer um jetzt noch einzusteigen. Ja diesen Gedankengang wird wohl der eine oder andere haben der noch nicht eingestiegen ist bei Bitcoin. Im Endeffekt wissen wir natürlich nicht was die Zukunft bringt, aber seit der Geburt von BTC hat er jedes Jahr extrem zugelegt. Wenn man danach gehen mag dann ist wohl nächstes Jahr die 50.000$ Marke dran und wer weiß, vielleicht überrascht uns Bitcoin mit der 100.000$ Marke vor Weihnachten 2018. 😉

BTC Kurs